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Die Entstehung der Schule

Öller-Hof und Barackenschule
Öller-Hof (links) und Barackenschule (rechts)

 

1945 wurde unter der Leitung von Johann Tauschek in den Räumen des „Öller-Bauernhauses“ in St. Isidor eine Landessonderschule für behinderte Kinder eingerichtet.
1948 wurde für diese Schüler/innen ein erstes Schulgebäude, die "Barackenschule", erbaut. Bei diesem Gebäude handelt es sich um den ersten  Schul-Neubau Oberösterreichs für Kinder mit besonderen Bedürfnissen nach dem 2. Weltkrieg. In den nächsten Jahren gab es an diesem Standort verschiedene Schwerpunktklassen, die zu einem großen Teil 1956 in die neu errichtete „Johann Tauschek Schule“ (später LASO I) übersiedelten.
1958 kam es zur offiziellen Dreiteilung der Landessonderschule im Kinderdorf St. Isidor: Und zwar in die Landessonderschule I für schwachbefähigte, die Landessonderschule II für sprachgestörte, und die Landessonderschule III für körperbehinderte Kinder.
1963 wurde die LASO II für sprachbeeinträchtigte Kinder unter dem Namen „Georg Erber Schule“ errichtet und 1966 eröffnet.
1974 wurde die LASO III für körperbehinderte Kinder mit einem neuen Turnsaal und einem eigenen Lehrschwimmbad erbaut und 1976 feierlich eröffnet.

 

 

Festakt-Schuleröffnung: Quelle: OÖ Tagblatt, 9. Oktober 1976
Festakt-Schuleröffnung:
Bericht: OÖ Tagblatt vom 6. November 1976
Bericht: OÖ Tagblatt vom 6. November 1976

 

 

1994 wurde an der LASO III das „Sonderpädagogische Zentrum für körperbehinderte Kinder“ installiert, welches die Beschulung von Kindern mit motorischen Beeinträchtigungen an Integrationsklassen in ganz OÖ unterstützt.
2007 wurde die J.G.Herder-Landesschule (LASO III) ein MOVE-Regional-Center of Excellence und somit erstes und bisher einziges Ausbildungszentrum zur Verbreitung des MOVE-Lehrplans im gesamten deutschsprachigen Raum.

2013 wurden LASO II und LASO III zum Landesschulzentrum für Bewegung und Sprache zusammengelegt.